Beteiligungssparpläne und Einmalzahlungen bei Geschlossenen Fonds
Viele Anleger scheinen im Großen und Ganzen Beteiligungssparpläne, d.h. Ratensparpläne vor Einmalzahlungen zu bevorzugen. Das ist sicher eine gute Idee, da so der Cost average effect auch in diesem Segment genutzt werden kann.
Viele Anleger halten Ihr Geld aber nach wie vor noch auf Festgeldern, Geldmarktfonds und anderen niedrig verzinslichen Anlageformen fest, schade eigentlich, denn ein zyklisches Verhalten dürfte sich wie schon in der Vergangenheit auszahlen.
In 2010 und in den folgenden Jahren werden Beteiligungsprodukte mehr Sicherheit, Transparenz und Flexibilität beweisen, es wird wie auch in 2010 und 2011 wieder Angebote geben, die so schnell vergriffen sind, daß so mancher sich wünschen wird, etwas entscheidungsfreudiger gewesen zu sein. Als Beispiel sind hier die Dr. Peters Fonds anzuführen, bei denen Fonds im letzen Jahr innerhalb weniger Stunden vergriffen waren. So ein Fonds war bspw. der DS 135, der DS 136 Flugzeugfonds XI ist gerade auf den Markt gekommen.
Die nicht ganz unbegründete Inflationsangst kurbelt aktuell die Nachfrage nach Immobilien-Investments an. Viele Anbieter entwickeln in Deutschland, Asien, Europa und dem Rest der Welt Immobilienfonds, mit Laufzeiten von 5 bis 30 Jahren. Die Ausschüttungen sind sehr konservativ gerechnet. Eine Investition sollte gerade deshalb lohneswert sein, da die Mieten deutlich nachgegeben hatten, zwar nicht in Deutschland, aber bspw. in England oder den USA. Die Situation in Deutschland ist ein andere. Hier stagnierten die Mieten über viele Jahre und stehen nun vor einer deutlichen Steigerung.
Geschlossene Immobilienfonds im Inland und Ausland haben ihre herausragende Stellung am Markt für Beteiligungsmodelle wieder ausgebaut. Immobilien gelten als Sachwert par excellence und profitieren von aufkeimenden Inflationsängsten aufgrund der groß dimensionierten Staatsausgaben zur Überwindung der Rezession.
Im Bereich der Geschlossenen Fonds sollten Sie für die Suche ein Profi Portal, wie den Beteiligungsfinder wählen, hier haben Sie reichlich Auswahl. Sie finden dort mehr als 500 Fonds , darunter über 300 aktuelle Geschlossene Fonds aus allen Bereichen.
Mittwoch, 3. Februar 2010
KfW - Zusagestopp aufgehoben
Die KfW sagt ab sofort wieder die eingefrorenen Förderprogramme zu.
http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Home/KfW_Foerderbank/Aktuellesa62/Vorlaeufiger_Zusagestopp_vom_14.01.2010_aufgehoben.jsp
http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Home/KfW_Foerderbank/Aktuellesa62/Vorlaeufiger_Zusagestopp_vom_14.01.2010_aufgehoben.jsp
Dienstag, 5. Januar 2010
KfW friert vorübergehend Fördermittel ein
Schlechte Neuigkeiten gibt es zum Jahresanfang für alle Kunden, die über die KfW-Förderbank zinsgünstige Darlehen beantragt haben, oder beantragen wollen.
Folgende Mitteilung hat die KfW-Förderbank heute herausgegeben:
Da der Bundeshaushalt für das Jahr 2010 noch nicht in Kraft getreten ist, sind Zusagen im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung derzeit nur eingeschränkt möglich. Dies betrifft die aus Bundesmitteln verbilligten KfW-Programme Energieeffizient Sanieren (Programmnummer 151 und 152).
In den aus Bundesmitteln verbilligten Programmen Energieeffizient Bauen (Programmnummer 153 und 154) und Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss (Programmnummer 430) sind Zusagen vorübergehend nicht möglich.
Konkret bedeutet dies, dass aktuell alle bei der KfW liegenden bzw. eingehenden Anträge in den o.g. Programmen derzeit nicht bzw. nur eingeschränkt bearbeitet werden.
Die Bundesregierung beabsichtigt kurzfristig eine Übergangslösung für eine Wiederaufnahme der Förderung in den genannten Programmen zu erreichen. Diese Lösung bedarf der Billigung des Deutschen Bundestages und wird für die dritte Kalenderwoche erwartet. Wir werden Sie hier umgehend informieren, sobald Anträge in den oben genannten Programmen wieder wie gewohnt bearbeitet werden.
Alle weiteren wohnwirtschaftlichen Programme werden unverändert bearbeitet und zugesagt.
Folgende Mitteilung hat die KfW-Förderbank heute herausgegeben:
Da der Bundeshaushalt für das Jahr 2010 noch nicht in Kraft getreten ist, sind Zusagen im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung derzeit nur eingeschränkt möglich. Dies betrifft die aus Bundesmitteln verbilligten KfW-Programme Energieeffizient Sanieren (Programmnummer 151 und 152).
In den aus Bundesmitteln verbilligten Programmen Energieeffizient Bauen (Programmnummer 153 und 154) und Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss (Programmnummer 430) sind Zusagen vorübergehend nicht möglich.
Konkret bedeutet dies, dass aktuell alle bei der KfW liegenden bzw. eingehenden Anträge in den o.g. Programmen derzeit nicht bzw. nur eingeschränkt bearbeitet werden.
Die Bundesregierung beabsichtigt kurzfristig eine Übergangslösung für eine Wiederaufnahme der Förderung in den genannten Programmen zu erreichen. Diese Lösung bedarf der Billigung des Deutschen Bundestages und wird für die dritte Kalenderwoche erwartet. Wir werden Sie hier umgehend informieren, sobald Anträge in den oben genannten Programmen wieder wie gewohnt bearbeitet werden.
Alle weiteren wohnwirtschaftlichen Programme werden unverändert bearbeitet und zugesagt.
Sonntag, 8. November 2009
Quelle Bausparkasse wir abgewickelt
Wie das Handelsblatt heute berichtete, stellt die Quelle Bausparkasse ihr Neugeschäft ein. Das bedeutet wohl das Aus für diese Bausparkasse. Alte Verträge sollen jedoch weiterlaufen, so der neue Vorstandschef.
Wie wir vor kurzem berichteten, wurde das Unternehmen kürzlich vom Branchenverband Domus übernommen. Die Quelle Bausparkasse war in Not geraten, weil die Banken wegen der Nähe zum pleite gegangenen Arcandor-Konzerns bei der Refinanzierung Schwierigkeiten machten. Schon damals vermuteten wir nichts Gutes. Nicht einmal einen Monat hat es gedauert.
Der neue Vorstandschef Jürgen Gießler bestätigte dem Handelsblatt, dass man sich künftig nur noch auf die Bestandskunden konzentrieren will. Das bedeutet für bestehende Kunden, dass sie ihre Verträge auch weiterhin zum Sparen oder Finanzieren nutzen können. Guthaben und Zinsen sind über den Einlagensicherungsfonds der Bausparkassen in unbegrenzter Höhe abgesichert. Für die Mitarbeiter der Quelle Bausparkasse heißt das jedoch mit Sicherheit - Stellenabbau, da man für die reine Verwaltung von Bestandskunden nicht mehr so viel Personal benötigen wird.
Wie wir vor kurzem berichteten, wurde das Unternehmen kürzlich vom Branchenverband Domus übernommen. Die Quelle Bausparkasse war in Not geraten, weil die Banken wegen der Nähe zum pleite gegangenen Arcandor-Konzerns bei der Refinanzierung Schwierigkeiten machten. Schon damals vermuteten wir nichts Gutes. Nicht einmal einen Monat hat es gedauert.
Der neue Vorstandschef Jürgen Gießler bestätigte dem Handelsblatt, dass man sich künftig nur noch auf die Bestandskunden konzentrieren will. Das bedeutet für bestehende Kunden, dass sie ihre Verträge auch weiterhin zum Sparen oder Finanzieren nutzen können. Guthaben und Zinsen sind über den Einlagensicherungsfonds der Bausparkassen in unbegrenzter Höhe abgesichert. Für die Mitarbeiter der Quelle Bausparkasse heißt das jedoch mit Sicherheit - Stellenabbau, da man für die reine Verwaltung von Bestandskunden nicht mehr so viel Personal benötigen wird.
Freitag, 23. Oktober 2009
Quelle Bausparkasse - Neuer Eigentümer
Die Insolvenz des Arcandor-Konzerns und die Schließung des Quelle Mutterhauses hat nun auch die Quelle Bausparkasse erreicht. Um das Vortbestehen und den Geschäftsbetrieb der Quelle Bausparkasse langfristig zu sichern, wurde ein Eigentümerwechsel vorgenommen.
Neuer Eigentümer der Quelle Bausparkasse ist die Domus Beteiligungsgesellschaft der Privaten Bausparkassen mbH. Damit gehört die Quelle Bausparkasse fortan den anderen 13 privaten Bausparkassen und dem Verband der privaten Bausparkassen e.V.
Ein, wie ich finde, sehr amüsantes und spannendes Eigentumsverhältnis für die Zukunft der Quelle Bausparkasse.
Somit ist jedoch die Quelle Bausparkasse weder vom Insolvenzverfahren des Arcandor-Konzerns noch von Refinanzierungsschwierigkeiten betroffen.
Für die Kunden heißt das, bestehende Bausparverträge behalten weiterhin ihre Gültigkeit, die Rechte und Ansprüche der Kunden werden voll erfüllt.
Zusätzlich sind alle Bauspareinlagen inkl. Zinsen durch die Mitgliedschaft der Quelle Bausparkasse in einschlägigen Sicherungseinrichtungen auch für die Zukunft abgesichert.
Neuer Eigentümer der Quelle Bausparkasse ist die Domus Beteiligungsgesellschaft der Privaten Bausparkassen mbH. Damit gehört die Quelle Bausparkasse fortan den anderen 13 privaten Bausparkassen und dem Verband der privaten Bausparkassen e.V.
Ein, wie ich finde, sehr amüsantes und spannendes Eigentumsverhältnis für die Zukunft der Quelle Bausparkasse.
Somit ist jedoch die Quelle Bausparkasse weder vom Insolvenzverfahren des Arcandor-Konzerns noch von Refinanzierungsschwierigkeiten betroffen.
Für die Kunden heißt das, bestehende Bausparverträge behalten weiterhin ihre Gültigkeit, die Rechte und Ansprüche der Kunden werden voll erfüllt.
Zusätzlich sind alle Bauspareinlagen inkl. Zinsen durch die Mitgliedschaft der Quelle Bausparkasse in einschlägigen Sicherungseinrichtungen auch für die Zukunft abgesichert.
Montag, 12. Oktober 2009
KfW:Zinssenkung
Die KfW-Förderbank hat am Freitag den 09.10.2009 erneut ihre Konditionen gesenkt. Für die Programme
KfW-Wohneigentumsprogramm Programm Nr. 124,
Wohnraum Modernisieren - Standard Programm Nr. 141
betragen die Zinssenkungen, je nach Zinsbindung und Laufzeit bis zu 0,20 Prozent.
Beim Programm
Energieeffizient Bauen, Programm Nr. 154,
betragen die Zinssenkungen bis zu 0,30 Prozent. Bei zehnjärigen Zinsbindungen.
Damit werden KfW-Programme in Verbindung mit einer langfristigen Baufinanzierung wieder sehr attraktiv.
Die aktuellen Konditionen der KfW erfahren Sie hier: KfW-Konditionsanzeiger
KfW-Wohneigentumsprogramm Programm Nr. 124,
Wohnraum Modernisieren - Standard Programm Nr. 141
betragen die Zinssenkungen, je nach Zinsbindung und Laufzeit bis zu 0,20 Prozent.
Beim Programm
Energieeffizient Bauen, Programm Nr. 154,
betragen die Zinssenkungen bis zu 0,30 Prozent. Bei zehnjärigen Zinsbindungen.
Damit werden KfW-Programme in Verbindung mit einer langfristigen Baufinanzierung wieder sehr attraktiv.
Die aktuellen Konditionen der KfW erfahren Sie hier: KfW-Konditionsanzeiger
Samstag, 26. September 2009
KfW: Ab Oktober neue Förderstandards
Zum 1. Oktober steht eine Änderung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) an.
Mit der Novellierung der Verordnung steigen die Anforderungen an die energetische Sanierung um circa 30 %. Da die Energiesparverordnung die rechtliche Grundlage für die KfW-Förderprogramme für Energieeffizientes Bauen und Sanieren ist, ergeben sich ab Oktober bei diesen KfW-Programmen einige Änderungen.
Die Struktur der Förderung und die Programme selbst bleiben zum 1. Oktober im Wesentlichen unverändert. Die technischen Anforderungen für Kredite und Zuschüsse werden im Vergleich zu den heutigen Förderstufen nur teilweise moderat verschärft.
Einheitlicher Förderstandard für Neubau und Sanierung ist weiterhin das "KfW-Effizienzhaus". Die KfW überträgt die bekannten, an der EnEV 2007 ausgerichteten, Förderstufen KfW-Effizienzhaus 100, KfW-Effizienzhaus 70 und KfW-Effizienzhaus 55 in neue entsprechende Standards auf Basis der EnEV 2009. Dabei bleiben die energetischen Anforderungen weitgehend gleich:
Ein KfW-Effizienzhaus 70 darf zum Beispiel höchstens 70 Prozent des Energiebedarfs eines nach den Vorgaben der EnEV errichteten entsprechenden Neubaus benötigen. Neu hinzukommen im Oktober aber zusätzliche Förderstufen.
Die derzeitigen energetischen Förderniveaus werden auch nach dem 1. Oktober zu den heutigen Sätzen gefördert. Ein Beispiel: Das KfW-Effizienzhaus 70 (EnEV 2007) wird nun zum KfW-Effizienzhaus 100 (EnEV 2009) und weiterhin in der Kreditvariante mit einem Tilgungszuschuss von 12,5 % oder alternativ mit einem Zuschuss von 17,5 % gefördert.
Insgesamt werden zukünftig sechs KfW-Effizienzhausstandards gefördert.
Die einzelnen Förderstufen des KfW-Effizienzhauses unterscheiden sich dabei durch unterschiedliche energetische Mindestanforderungen. Als Basis für den Vergleich dient das Neubau-Niveau eines entsprechenden Wohngebäudes nach EnEV.Anträge zu den neuen Förderstufen können ab 1. Oktober nach den neuen Programmbedingungen gestellt werden. Bis zum Ende des Jahres können noch Anträge nach den Programmbestimmungen auf Basis EnEV2007 gestellt werden. Die entsprechenden Formulare behalten so lange ihre Gültigkeit und können parallel verwendet werden. Ausführliche Informationen zu den Förderprogrammen finden Sie im Internetangebot der KfW:Neue Förderstandards für Energieeffizientes Bauen und Sanieren ab 01.10.2009 Auswirkungen der EnEV2009
Mit der Novellierung der Verordnung steigen die Anforderungen an die energetische Sanierung um circa 30 %. Da die Energiesparverordnung die rechtliche Grundlage für die KfW-Förderprogramme für Energieeffizientes Bauen und Sanieren ist, ergeben sich ab Oktober bei diesen KfW-Programmen einige Änderungen.
Die Struktur der Förderung und die Programme selbst bleiben zum 1. Oktober im Wesentlichen unverändert. Die technischen Anforderungen für Kredite und Zuschüsse werden im Vergleich zu den heutigen Förderstufen nur teilweise moderat verschärft.
Einheitlicher Förderstandard für Neubau und Sanierung ist weiterhin das "KfW-Effizienzhaus". Die KfW überträgt die bekannten, an der EnEV 2007 ausgerichteten, Förderstufen KfW-Effizienzhaus 100, KfW-Effizienzhaus 70 und KfW-Effizienzhaus 55 in neue entsprechende Standards auf Basis der EnEV 2009. Dabei bleiben die energetischen Anforderungen weitgehend gleich:
Ein KfW-Effizienzhaus 70 darf zum Beispiel höchstens 70 Prozent des Energiebedarfs eines nach den Vorgaben der EnEV errichteten entsprechenden Neubaus benötigen. Neu hinzukommen im Oktober aber zusätzliche Förderstufen.
Die derzeitigen energetischen Förderniveaus werden auch nach dem 1. Oktober zu den heutigen Sätzen gefördert. Ein Beispiel: Das KfW-Effizienzhaus 70 (EnEV 2007) wird nun zum KfW-Effizienzhaus 100 (EnEV 2009) und weiterhin in der Kreditvariante mit einem Tilgungszuschuss von 12,5 % oder alternativ mit einem Zuschuss von 17,5 % gefördert.
Insgesamt werden zukünftig sechs KfW-Effizienzhausstandards gefördert.
Die einzelnen Förderstufen des KfW-Effizienzhauses unterscheiden sich dabei durch unterschiedliche energetische Mindestanforderungen. Als Basis für den Vergleich dient das Neubau-Niveau eines entsprechenden Wohngebäudes nach EnEV.Anträge zu den neuen Förderstufen können ab 1. Oktober nach den neuen Programmbedingungen gestellt werden. Bis zum Ende des Jahres können noch Anträge nach den Programmbestimmungen auf Basis EnEV2007 gestellt werden. Die entsprechenden Formulare behalten so lange ihre Gültigkeit und können parallel verwendet werden. Ausführliche Informationen zu den Förderprogrammen finden Sie im Internetangebot der KfW:
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