Wie das Handelsblatt heute berichtete, stellt die Quelle Bausparkasse ihr Neugeschäft ein. Das bedeutet wohl das Aus für diese Bausparkasse. Alte Verträge sollen jedoch weiterlaufen, so der neue Vorstandschef.
Wie wir vor kurzem berichteten, wurde das Unternehmen kürzlich vom Branchenverband Domus übernommen. Die Quelle Bausparkasse war in Not geraten, weil die Banken wegen der Nähe zum pleite gegangenen Arcandor-Konzerns bei der Refinanzierung Schwierigkeiten machten. Schon damals vermuteten wir nichts Gutes. Nicht einmal einen Monat hat es gedauert.
Der neue Vorstandschef Jürgen Gießler bestätigte dem Handelsblatt, dass man sich künftig nur noch auf die Bestandskunden konzentrieren will. Das bedeutet für bestehende Kunden, dass sie ihre Verträge auch weiterhin zum Sparen oder Finanzieren nutzen können. Guthaben und Zinsen sind über den Einlagensicherungsfonds der Bausparkassen in unbegrenzter Höhe abgesichert. Für die Mitarbeiter der Quelle Bausparkasse heißt das jedoch mit Sicherheit - Stellenabbau, da man für die reine Verwaltung von Bestandskunden nicht mehr so viel Personal benötigen wird.
Sonntag, 8. November 2009
Freitag, 23. Oktober 2009
Quelle Bausparkasse - Neuer Eigentümer
Die Insolvenz des Arcandor-Konzerns und die Schließung des Quelle Mutterhauses hat nun auch die Quelle Bausparkasse erreicht. Um das Vortbestehen und den Geschäftsbetrieb der Quelle Bausparkasse langfristig zu sichern, wurde ein Eigentümerwechsel vorgenommen.
Neuer Eigentümer der Quelle Bausparkasse ist die Domus Beteiligungsgesellschaft der Privaten Bausparkassen mbH. Damit gehört die Quelle Bausparkasse fortan den anderen 13 privaten Bausparkassen und dem Verband der privaten Bausparkassen e.V.
Ein, wie ich finde, sehr amüsantes und spannendes Eigentumsverhältnis für die Zukunft der Quelle Bausparkasse.
Somit ist jedoch die Quelle Bausparkasse weder vom Insolvenzverfahren des Arcandor-Konzerns noch von Refinanzierungsschwierigkeiten betroffen.
Für die Kunden heißt das, bestehende Bausparverträge behalten weiterhin ihre Gültigkeit, die Rechte und Ansprüche der Kunden werden voll erfüllt.
Zusätzlich sind alle Bauspareinlagen inkl. Zinsen durch die Mitgliedschaft der Quelle Bausparkasse in einschlägigen Sicherungseinrichtungen auch für die Zukunft abgesichert.
Neuer Eigentümer der Quelle Bausparkasse ist die Domus Beteiligungsgesellschaft der Privaten Bausparkassen mbH. Damit gehört die Quelle Bausparkasse fortan den anderen 13 privaten Bausparkassen und dem Verband der privaten Bausparkassen e.V.
Ein, wie ich finde, sehr amüsantes und spannendes Eigentumsverhältnis für die Zukunft der Quelle Bausparkasse.
Somit ist jedoch die Quelle Bausparkasse weder vom Insolvenzverfahren des Arcandor-Konzerns noch von Refinanzierungsschwierigkeiten betroffen.
Für die Kunden heißt das, bestehende Bausparverträge behalten weiterhin ihre Gültigkeit, die Rechte und Ansprüche der Kunden werden voll erfüllt.
Zusätzlich sind alle Bauspareinlagen inkl. Zinsen durch die Mitgliedschaft der Quelle Bausparkasse in einschlägigen Sicherungseinrichtungen auch für die Zukunft abgesichert.
Montag, 12. Oktober 2009
KfW:Zinssenkung
Die KfW-Förderbank hat am Freitag den 09.10.2009 erneut ihre Konditionen gesenkt. Für die Programme
KfW-Wohneigentumsprogramm Programm Nr. 124,
Wohnraum Modernisieren - Standard Programm Nr. 141
betragen die Zinssenkungen, je nach Zinsbindung und Laufzeit bis zu 0,20 Prozent.
Beim Programm
Energieeffizient Bauen, Programm Nr. 154,
betragen die Zinssenkungen bis zu 0,30 Prozent. Bei zehnjärigen Zinsbindungen.
Damit werden KfW-Programme in Verbindung mit einer langfristigen Baufinanzierung wieder sehr attraktiv.
Die aktuellen Konditionen der KfW erfahren Sie hier: KfW-Konditionsanzeiger
KfW-Wohneigentumsprogramm Programm Nr. 124,
Wohnraum Modernisieren - Standard Programm Nr. 141
betragen die Zinssenkungen, je nach Zinsbindung und Laufzeit bis zu 0,20 Prozent.
Beim Programm
Energieeffizient Bauen, Programm Nr. 154,
betragen die Zinssenkungen bis zu 0,30 Prozent. Bei zehnjärigen Zinsbindungen.
Damit werden KfW-Programme in Verbindung mit einer langfristigen Baufinanzierung wieder sehr attraktiv.
Die aktuellen Konditionen der KfW erfahren Sie hier: KfW-Konditionsanzeiger
Samstag, 26. September 2009
KfW: Ab Oktober neue Förderstandards
Zum 1. Oktober steht eine Änderung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) an.
Mit der Novellierung der Verordnung steigen die Anforderungen an die energetische Sanierung um circa 30 %. Da die Energiesparverordnung die rechtliche Grundlage für die KfW-Förderprogramme für Energieeffizientes Bauen und Sanieren ist, ergeben sich ab Oktober bei diesen KfW-Programmen einige Änderungen.
Die Struktur der Förderung und die Programme selbst bleiben zum 1. Oktober im Wesentlichen unverändert. Die technischen Anforderungen für Kredite und Zuschüsse werden im Vergleich zu den heutigen Förderstufen nur teilweise moderat verschärft.
Einheitlicher Förderstandard für Neubau und Sanierung ist weiterhin das "KfW-Effizienzhaus". Die KfW überträgt die bekannten, an der EnEV 2007 ausgerichteten, Förderstufen KfW-Effizienzhaus 100, KfW-Effizienzhaus 70 und KfW-Effizienzhaus 55 in neue entsprechende Standards auf Basis der EnEV 2009. Dabei bleiben die energetischen Anforderungen weitgehend gleich:
Ein KfW-Effizienzhaus 70 darf zum Beispiel höchstens 70 Prozent des Energiebedarfs eines nach den Vorgaben der EnEV errichteten entsprechenden Neubaus benötigen. Neu hinzukommen im Oktober aber zusätzliche Förderstufen.
Die derzeitigen energetischen Förderniveaus werden auch nach dem 1. Oktober zu den heutigen Sätzen gefördert. Ein Beispiel: Das KfW-Effizienzhaus 70 (EnEV 2007) wird nun zum KfW-Effizienzhaus 100 (EnEV 2009) und weiterhin in der Kreditvariante mit einem Tilgungszuschuss von 12,5 % oder alternativ mit einem Zuschuss von 17,5 % gefördert.
Insgesamt werden zukünftig sechs KfW-Effizienzhausstandards gefördert.
Die einzelnen Förderstufen des KfW-Effizienzhauses unterscheiden sich dabei durch unterschiedliche energetische Mindestanforderungen. Als Basis für den Vergleich dient das Neubau-Niveau eines entsprechenden Wohngebäudes nach EnEV.Anträge zu den neuen Förderstufen können ab 1. Oktober nach den neuen Programmbedingungen gestellt werden. Bis zum Ende des Jahres können noch Anträge nach den Programmbestimmungen auf Basis EnEV2007 gestellt werden. Die entsprechenden Formulare behalten so lange ihre Gültigkeit und können parallel verwendet werden. Ausführliche Informationen zu den Förderprogrammen finden Sie im Internetangebot der KfW:Neue Förderstandards für Energieeffizientes Bauen und Sanieren ab 01.10.2009 Auswirkungen der EnEV2009
Mit der Novellierung der Verordnung steigen die Anforderungen an die energetische Sanierung um circa 30 %. Da die Energiesparverordnung die rechtliche Grundlage für die KfW-Förderprogramme für Energieeffizientes Bauen und Sanieren ist, ergeben sich ab Oktober bei diesen KfW-Programmen einige Änderungen.
Die Struktur der Förderung und die Programme selbst bleiben zum 1. Oktober im Wesentlichen unverändert. Die technischen Anforderungen für Kredite und Zuschüsse werden im Vergleich zu den heutigen Förderstufen nur teilweise moderat verschärft.
Einheitlicher Förderstandard für Neubau und Sanierung ist weiterhin das "KfW-Effizienzhaus". Die KfW überträgt die bekannten, an der EnEV 2007 ausgerichteten, Förderstufen KfW-Effizienzhaus 100, KfW-Effizienzhaus 70 und KfW-Effizienzhaus 55 in neue entsprechende Standards auf Basis der EnEV 2009. Dabei bleiben die energetischen Anforderungen weitgehend gleich:
Ein KfW-Effizienzhaus 70 darf zum Beispiel höchstens 70 Prozent des Energiebedarfs eines nach den Vorgaben der EnEV errichteten entsprechenden Neubaus benötigen. Neu hinzukommen im Oktober aber zusätzliche Förderstufen.
Die derzeitigen energetischen Förderniveaus werden auch nach dem 1. Oktober zu den heutigen Sätzen gefördert. Ein Beispiel: Das KfW-Effizienzhaus 70 (EnEV 2007) wird nun zum KfW-Effizienzhaus 100 (EnEV 2009) und weiterhin in der Kreditvariante mit einem Tilgungszuschuss von 12,5 % oder alternativ mit einem Zuschuss von 17,5 % gefördert.
Insgesamt werden zukünftig sechs KfW-Effizienzhausstandards gefördert.
Die einzelnen Förderstufen des KfW-Effizienzhauses unterscheiden sich dabei durch unterschiedliche energetische Mindestanforderungen. Als Basis für den Vergleich dient das Neubau-Niveau eines entsprechenden Wohngebäudes nach EnEV.Anträge zu den neuen Förderstufen können ab 1. Oktober nach den neuen Programmbedingungen gestellt werden. Bis zum Ende des Jahres können noch Anträge nach den Programmbestimmungen auf Basis EnEV2007 gestellt werden. Die entsprechenden Formulare behalten so lange ihre Gültigkeit und können parallel verwendet werden. Ausführliche Informationen zu den Förderprogrammen finden Sie im Internetangebot der KfW:
Donnerstag, 27. August 2009
Hypothekenzinsen als RSS Feed
Ab sofort können Sie unsere tagesaktuellen Hypothekenzinsen auch als RSS Feed abonnieren.
Das hat den Vorteil, dass Sie nicht immer die Seite besuchen müssen, um auf dem neuesten Stand unserer aktuellen Hypothekenkonditionen zu sein.
Den Feed zu unseren Hypothekenzinsen können Sie hier abonnieren: RSS-Feed Hypothekenzinsen
Unter diesem Feed erhalten Sie die Tabelle mit den Top-Baufinanzierungskonditionen aller Beleihungsausläufe.
Wenn Sie lieber die gesamte Seite ansehen möchten, können Sie dies hier tun. Hypothekenzinsen .
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Donnerstag, 20. August 2009
Schufa Daten oft falsch
46 % Fehlerquote bei der Schufa
Berlin: Verbraucherministerin Ilse Aigner gab eine Studie in Auftrag, um zu überprüfen, wie die großen Wirtschaftsauskunfteien, Schufa, Creditreform, Bürgel und Arvato Ihre Daten pflegen.
Das Ergebnis ist selbst für die Ministerin erschütternd. Einträge, etwa bei der Wirtschaftsauskunftei Schufa, basierten in 46 Prozent aller Fälle auf fehlerhaften Daten. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner hält das für einen Skandal und ruft zu eifrigem Widerspruch auf.
Für uns ist diese Studie keine große Überraschung. Sie deckt sich mit unserer täglichen Arbeit und den Erfahrungen daraus. Viele Kunden sind äußerst überrascht, von den Ergebnissen Ihrer eigenen Schufa-Auskunft. Da stehen Kredite oder Mobilfunkverträge, obwohl nie ein solcher beantragt wurde. Bis hin zu Namensverwechslungen, die schlimme Folgen haben können.
Da sich viele Banken bei der Kreditvergabe, auf solche Daten verlassen, kann man sich ausrechnen, was das für Auswirkungen haben kann. Das muss man sich einmal vorstellen, da wird ein Scoringsystem zur Bonitätsbewertung verwendet, dass in 46 % aller Fälle, falsche Daten liefert und niemand stört es. Würden Sie bei Ihrer täglichen Arbeit, 46 % Ausschuss produzieren, wären Sie mit Sicherheit Ihren Job los.
Der Schufa-Vorstandsvorsitzende Rainer Neumann sieht hingegen die Verantwortung für die Korrektheit der eigenen Daten bei den Verbrauchern selbst. Jeder Verbraucher solle selbst vor Beantragung eines Darlehens seine Daten bei der Schufa überprüfen. Und das, obwohl kein Verbraucher darum gebeten hat, dass seine Daten überhaupt gespeichert werden. Klar, die Schufa verdient ja mit jeder Eigenabfrage.
Wollen wir hoffen, dass die Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes, die am 01.04.2010 in Kraft tritt, diesem Irrsinn ein Ende bereitet, denn dann ist zumindest einmal pro Jahr die Einholung einer Eigenauskunft kostenlos.
Berlin: Verbraucherministerin Ilse Aigner gab eine Studie in Auftrag, um zu überprüfen, wie die großen Wirtschaftsauskunfteien, Schufa, Creditreform, Bürgel und Arvato Ihre Daten pflegen.
Das Ergebnis ist selbst für die Ministerin erschütternd. Einträge, etwa bei der Wirtschaftsauskunftei Schufa, basierten in 46 Prozent aller Fälle auf fehlerhaften Daten. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner hält das für einen Skandal und ruft zu eifrigem Widerspruch auf.
Für uns ist diese Studie keine große Überraschung. Sie deckt sich mit unserer täglichen Arbeit und den Erfahrungen daraus. Viele Kunden sind äußerst überrascht, von den Ergebnissen Ihrer eigenen Schufa-Auskunft. Da stehen Kredite oder Mobilfunkverträge, obwohl nie ein solcher beantragt wurde. Bis hin zu Namensverwechslungen, die schlimme Folgen haben können.
Da sich viele Banken bei der Kreditvergabe, auf solche Daten verlassen, kann man sich ausrechnen, was das für Auswirkungen haben kann. Das muss man sich einmal vorstellen, da wird ein Scoringsystem zur Bonitätsbewertung verwendet, dass in 46 % aller Fälle, falsche Daten liefert und niemand stört es. Würden Sie bei Ihrer täglichen Arbeit, 46 % Ausschuss produzieren, wären Sie mit Sicherheit Ihren Job los.
Der Schufa-Vorstandsvorsitzende Rainer Neumann sieht hingegen die Verantwortung für die Korrektheit der eigenen Daten bei den Verbrauchern selbst. Jeder Verbraucher solle selbst vor Beantragung eines Darlehens seine Daten bei der Schufa überprüfen. Und das, obwohl kein Verbraucher darum gebeten hat, dass seine Daten überhaupt gespeichert werden. Klar, die Schufa verdient ja mit jeder Eigenabfrage.
Wollen wir hoffen, dass die Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes, die am 01.04.2010 in Kraft tritt, diesem Irrsinn ein Ende bereitet, denn dann ist zumindest einmal pro Jahr die Einholung einer Eigenauskunft kostenlos.
Mittwoch, 8. Juli 2009
Baufinanzierung - Zinsentwicklung

Noch vor gut einem Jahr hatten wir eine inverse Zinskurve bei den Baugeldzinsen.
Das bedeutet, dass Darlehen mit kurzen Laufzeiten genauso viel kosten, oder sogar teurer sind, als Darlehen mit längeren Laufzeiten. Diese relativ seltene Situation, die oft vor einer Rezession zu beobachten ist, hat sich mittlerweile komplett geändert.
Heute ist die Zinskurve deutlich steiler geworden.
Heute muß man für ein Immobiliendarlehen mit fünfjähriger Zinsbindung beim Topzins 3,28 % zahlen. Bei einer zehnjährigen Zinsfestschreibung sind es schon 4,01 %. Das sind mehr als 0,7 Prozentpunkte Unterschied.
Der Zinsunterschied von einem zehnjährigen zu einem fünfzehnjährigen Baukredit liegt hingegen nur noch bei 0,39 %. Noch geringer wird der Unterschied von fünfzehn- zu zwanzigjähriger Zinsbindung. Hier liegt er gerade einmal bei 0,28 %. Und von zwanzig Jahren zu fünfundzwanzig Jahren Zinsbindung, sind er gerade noch 0,05 % Unterschied.
Der Chart zeigt eindeutig, dass die Zinsschere wieder weiter auseinandergegangen ist.
Und glaubt man den Lehrbüchern, erwartet man bei einer steilen Zinskurve, steigende Zinsen.
Es empfiehlt sich also nicht, als zukünftiger Baufinanzierungskunde, auf fallende Zinsen zu spekulieren, sondern lieber rechtzeitig seine Baufinanzierung in trockene Tücher zu bringen.
Labels:
130% Baufinanzierung,
zinsen,
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